Potential
Der Prozess: Die Schöpfung selbst
Die Schöpfung ist ein generativer Prozess, in dem Entitäten das offene Substrat in potenzielle Zustände überführen. Durch partielle Bestimmung und relationale Differenzierung entstehen erste Strukturen und Abläufe, ohne die ontologische Offenheit zu eliminieren. Sie bildet den Rahmen für emergente Prozesse und die Grundlage komplexer Ordnung.
Ontologischer Status Generativ-aktive Instanzen und Prozesse
Die Schöpfung ist ein ontologischer Vorgang, initiiert und gesteuert von Entitäten, die das Substrat aktivieren. Sie setzen die formelle Offenheit in Potenzialzustände, ohne die Substrat-Ebene selbst zu verändern. Diese Entitäten wirken direkt auf die Potenzialisierung und die Entstehung von Bestimmtheit, wodurch erste Differenzierungen realisiert werden.
Seinsweise / Modalität Potenzial-orientiert, relational, emergent, agentural
Elemente werden aktiv durch Entitäten aktiviert; sie erhalten erste Eigenschaften und relationales Potential, ohne vollständig determiniert zu sein. Modalität der Schöpfung: prozessual, generativ, multi-agentural, offen für parallele und emergente Entwicklungen.
Funktion im Gesamtgefüge Bedingungs- und Steuerrahmen für emergente Wirklichkeit
Die Schöpfung ermöglicht die Erzeugung von Strukturen, Relationen und Prozessen, indem die Entitäten das Substrat-Potenzial operationalisieren. Sie ist der ontologische Rahmen für mehrfache, parallel ablaufende Prozesse, ohne die Substrat-Ebene selbst zu determiniert zu beeinflussen.
Art der Wirksamkeit Multi-prozessual, initiierend, steuernd
Die Entitäten setzen Bedingungen und Initialimpulse, die Teilchen relational differenzieren und ihre Potenzialisierung ermöglichen. Die Wirksamkeit ist generativ, nicht reaktiv, und aktiv über die gesamte Schöpfungsebene hinweg.
Form der Bestimmung Partielle Bestimmung, Potenzialisierung und erste Bestimmtheit
Bestimmung bedeutet nicht vollständige Festlegung, sondern initiale Eigenschaftszuweisung und relationales Potential, initiiert durch die Entitäten. Bestimmtheit entsteht in Wechselwirkung zwischen Substratpotenzialen und den Entitäten, sodass die Teilchen aktiv relational und emergent differenziert werden.
Träger / Medium Substrat als Potenzialträger; Entitäten als Wirksamkeitsinstanzen
Das Substrat bleibt Träger der Potenziale; die Entitäten liefern die operative Umsetzung. Die Schöpfung wirkt nicht als Substanz, sondern als multi-agenturaler Prozess der Aktivierung und Potenzialüberführung.
Verhältnisform Asymmetrisch, generativ, relational
Die Entitäten wirken auf das Substrat ein und erzeugen gleichzeitig Relationen zwischen den Teilchen. Es entsteht kein linear-kausaler Prozess, sondern ein ontologisch offenes Netzwerk von Aktivierungen, das Mehrfachprozesse und Emergenz zulässt.
Dynamik / Entwicklungsmodus Prozessual, emergent, multi-agentural
Die Schöpfung erzeugt parallel ablaufende Prozesse, die sich gegenseitig bedingen und beeinflussen können. Dynamik entsteht durch Interaktionen der potenziell aktivierten Teilchen und der Entitäten, nicht aus einer zeitlichen Abfolge der Schöpfung selbst.
Grenzen / Nicht-Zuständigkeit Keine finale Ordnung, keine vollständige Selbstorganisation
Die Entitäten legen keine abschließende Ordnung oder Zweckstruktur fest. Sie erzeugen Bedingungen für Emergenz, Relation und dynamische Entwicklung, während die endgültige Organisation erst auf höheren Ebenen entsteht.
Übergang zur nächsten Ebene Von Potenzial zu emergenter Bestimmtheit
Durch die generative Schöpfung werden Substrat-Potenziale teilbestimmt, relational differenziert und emergent. Die Entitäten sichern, dass Bestimmung und Bestimmtheit entstehen, ohne die ontologische Offenheit vollständig zu eliminieren. Dies schafft die Grundlage für die erste Ordnung, emergente Strukturen und komplexe Prozesse.